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Local Ads: 10 Gründe, warum lokale Anzeigen mehr als nur ein Trend sind

Ihr SEO Marketing kann zwar beeinflussen, wie gut Ihre Unternehmensstandorte bei ‚Near Me‘-Suchen organisch sichtbar sind – aber es gibt natürliche Grenzen: Ist eine Location zu weit vom Nutzer entfernt, wird sie unsichtbar. Lokale Werbeanzeigen schaffen dagegen Reichweite gegen Geld: Wir nennen 10 Gründe, warum sie sich wirklich lohnen. 

Was sind Local Ads? 

Local Ads (‚Near Me‘ Ads, lokale Werbeanzeigen) steigern die Reichweite eines Standortprofils auf Online-Plattformen mit lokalem Bezug – z.B. Google (Maps), Facebook oder Instagram. Gegen Bezahlung heben sie das Profil bei der ‚Near Me‘-Suche hervor oder zeigen es im Feed an. Local Ads nutzen Geo-Targeting und rufen meist zu einem Ladenbesuch oder Anruf auf. 

Beispiele für Local Ads sehen auf Google, Instagram und Facebook so aus: 

Von Targeting, Conversion bis Brand Experience: 10 Gründe für Local Ads 

Nüchtern betrachtet liefern Local Ads Reichweite gegen Bezahlung – so wie jede andere Anzeige auch. Weil sie aber die Online- und Offline-Touchpoints der Customer Journey verbinden, sind sie anders als „klassische“ Ads. Gerade für das Online-to-Offline Marketing sind sie besonders attraktiv. Das sind die Gründe: 

1. Lokale Anzeigen sind für Offline-Revenue optimiert 

Online-Werbung – wie wir sie kennen – führt üblicherweise von einer Suchmaschine oder einer Website zu einer Landing Page. Interessenten klicken sich hier in möglichst wenigen Schritten zum Ziel, sei es der Online-Einkauf, ein Download, ein Signup oder, oder, oder. Im Sinne der Conversion-Optimierung passiert das mit möglichst wenigen Klicks. 

Was aber, wenn das Conversion-Ziel nicht online, sondern offline ist? Konkret: Die Zielgruppe soll ein Geschäft, eine Filiale oder ein Restaurant besuchen? 

Denkbar wäre, Interessenten über eine Anzeige auf die Landing Page von einem Standort inklusive Adressinformationen zu führen. Das setzt hochwertige Location Pages voraus und verlangt darüber hinaus eine hohe „Klickbereitschaft“ auf Seiten der Konsumenten. 

Hier bringen Local Ads zwei mächtige Features zusammen: Sie vereinen die bezahlte Sichtbarkeit mit den Vorteilen eines Listings (wie z.B. Google My Business). 

Dadurch wird das Standortprofil selbst zum Conversion-Treiber. 


2. Local Ads erscheinen bei ‚Near Me’-Suchen

… und das bedeutet, dass sie sich auf die Umgebung beziehen, in der sich Ihre Zielgruppe aufhält oder in der Sie Ihre Zielgruppe erreichen wollen. 

Interessant sind ‚Near Me‘-Suchen insbesondere, weil sie zur Selbstverständlichkeit geworden sind: In den letzten Jahren ist ihre Anzahl erheblich gestiegen und heute hat etwa jede zweite Suche einen lokalen Bezug. 

Local Ads lassen sich für ‚Near Me’-Suchen so definieren, dass sie innerhalb einer bestimmten Entfernung vom Zielstandort erscheinen und/oder in bestimmten Regionen. Das Geo-Targeting ermöglicht, Konsumenten theoretisch überall auf der Welt gezielt anzusprechen und sie zur Conversion zu bewegen. 


Die Hyperlokalität von Local Ads macht sie besonders attraktiv für verschiedene Einsatzgebiete: 

Bringdienste können mit ihnen in bestimmten Liefergebieten werben, Tankstellen im Umkreis von 10 Kilometern auf günstigeren Sprit hinweisen und Restaurants ihre „besten Burger in der ganzen Stadt” bewerben. 

Aber das ist nur ein Grund, warum ‚Near Me‘-Suchen ein attraktiver Ausgangspunkt für lokale Werbeanzeigen sind: 

3. ‚Near Me‘-Anzeigen erscheinen im Bedarfsmoment und führen zu hochwertigen Leads 

Lösen diese Zahlen bei Ihnen auch Begeisterung aus? 

Über 75 Prozent der lokalen Suche führen zu einem Ladenbesuch innerhalb von 24 Stunden und fast 30 Prozent enden mit einem Kauf. 

Dieses hohe Conversion-Potenzial kommt nicht von ungefähr: 

Wer nach „Burger in der Nähe“ sucht, will möglichst bald etwas essen. Wer nach einer „Apotheke jetzt geöffnet“ fragt, hat einen (dringenden) Bedarf nach Medikamenten. 

‚Near Me‘-Suchen passieren häufig in Momenten mit einem konkreten Bedarf nach einer Lösung – und eine Handlung wie ein Ladenbesuch ist dabei hochgradig wahrscheinlich. Für ‚Near Me‘-Ads bedeutet das: 

Sie schalten Anzeigen mit potenziell hoher Relevanz für Konsumenten mit hoher Bereitschaft zum Kauf. Dadurch sind Streuverluste geringer und das Budget sinnvoller eingesetzt. 

4. Anzeigen erscheinen auf Wunsch nur zu Öffnungszeiten 

„Besuchen Sie uns jetzt: Wir haben morgen wieder geöffnet.”, sagt niemand mit klarem Verstand. 

Eine lokale Werbeanzeige bei einer ‚Near Me‘-Suche zeigt am meisten Wirkung und ergibt am meisten Sinn, wenn sie zum richtigen Zeitpunkt kommt – und das ist dann, wenn Kunden suchen und Ihr Geschäft geöffnet hat. 

Je nach Plattform lassen sich Local Ads so einstellen, dass sie nur zu einem sinnvollen Zeitpunkt erscheinen. Ein weiterer Grund also, warum lokale Werbeanzeigen in der Lage sind, höhere Conversion Rates zu erzielen. 


5. Königsklasse: 100-prozentiger Screenshare mit lokalen Ads möglich  

Betreibt Ihr Marketing-Team bereits Local SEO und Ihre Standorte befinden sich an der Spitze der lokalen Suche – im sogenannten Local Pack? Das ist ein echter Vorteil: 90 Prozent der Konsumenten sagen, dass sie mit Wahrscheinlichkeit nur dort auf eines der Ergebnisse klicken. 

Local Ads setzen dem lokalen Marketing die Krone auf: 

Über die bezahlte Platzierung müssen potenzielle Kunden gar nicht erst erfahren, dass es neben Ihnen noch Wettbewerber gibt. Und wenn Ihr Unternehmen als einziges im Local Pack erscheint, gehören Ihnen 100 Prozent der ersten Aufmerksamkeit. 

Konsequenz: Ihr Standort ist der wortwörtliche Platzhirsch der ‚Near Me‘-Suche und der Großteil der Klicks landet bei Ihnen. 

6. Hochgradig zielgerichtet: Local Ads fordern zum Handeln auf 

Typisch für die ‚Near Me‘-Suche ist, dass ihr ein Bedürfnis vorausgeht. Das ist ein Grund, warum 75 Prozent von ihnen zu einem Ladenbesuch führen (s. oben). Local Ads schöpfen speziell bei Google dieses Potenzial aus, indem sie auch die passenden Conversion-Typen anbieten: 

Advertiser definieren bei den Ads einen Anruf oder eine Wegbeschreibung als Ziel. Damit ist die Ad so niedrigschwellig wie möglich: Mit einem (!) Klick sind Konsumenten direkt handlungsbereit. 

Die Conversion-Typen „Anruf“ und „Route“ bei den Local Ads von Google sind optimal für die Online-to-Offline Conversion: 

Der Klick auf die Wegbeschreibung eignet sich für alle Businesses, die direkt vor Ort verkaufen. Dazu gehören allen voran Einzelhändler, Gastronomen, Tankstellen oder auch Parkhäuser sowie verschiedene Arten von Dienstleistern. 

Die Click-to-Call-Optimierung ist perfekt für Unternehmen, bei denen der Anruf ein wichtiger Schritt im Verkaufszyklus ist. Passend für: Lieferdienste, Reservierungen und Buchungen, Terminvereinbarungen, Beratungsgespräche usw. 

Der Klick auf die Website ist ein conversion-starkes Mittel, um neue Kunden direkt zu einer Reservierung oder einem Bestellformular zu bewegen – eben das, was die Landing Page als Ziel gesetzt hat. Die Website Click Ad eignet sich aber auch, um Konsumenten über das Angebot der Filiale zu informieren. Gerade bei langwierigeren Kaufentscheidungen eignen sich die Website-Inhalte, wie es zum Beispiel bei Banken und Versicherungen oft der Fall ist. 

7. Local Ads sind schnell eingerichtet, sofern … 

… Sie nur einen oder wenige Standorte bewerben wollen. Die einzige Voraussetzung ist, dass Sie über ein Standortprofil auf der jeweiligen Plattform verfügen. Bei Google wäre das Google My Business, bei Facebook die Location Page usw. 

Auf der jeweiligen Plattform geben Sie die Ad-spezifischen Parameter an: 

  • Budget für die Kampagne
  • Kampagnenzeitraum 
  • Geo-Targeting: Radius, Region(en) 
  • Conversion-Typen: Optimierung für Anruf oder Route 
  • Keywords, bei denen die Ad ausgespielt werden soll  
  • Anzeigentext 

Bei einer einzigen Anzeige für einen einzigen Standort auf einer einzigen Plattform hält sich der Aufwand noch in Grenzen. Aber: Gerade wenn Sie für Ihr Unternehmen mehrere Locations bewerben wollen, ist der Overhead schon beim Setup vorprogrammiert – von späteren Anpassungen und Auswertungen ganz zu schweigen: 

Wie können Multi-Location Brands viele Anzeigen auf verschiedenen Plattformen für mehrere Standorte gleichzeitig schalten, verwalten und optimieren? 


Wie beim Listing Management auch ist es Best Practice, von einer zentralen Plattform aus viele Standorte gebündelt zu verwalten. Mit einer Lösung wie ‚Near Me’ Ads haben verschiedene Unternehmen bereits mit minimalem Zeit- und Ressourcenaufwand lokale Anzeigen geschaltet. Die Ergebnisse: 


8. Return on Investment: Local Ads rentieren sich 

Anzeigen müssen ihr Geld wert sein. Wenn Sie ein Tagesbudget von 1.000 Euro für 10 Standorte einsetzen, werden Sie je nach Zielsetzung mehr als durchschnittlich 100 Euro Umsatz pro Tag machen wollen. 

Zwei Beispiele zeigen die Wirksamkeit und Rentabilität von Local Ads: 

1. Les Menus: 

Les Menus Services ist ein französisches Franchise-Netzwerk, das Lieferservices und Hausdienstleistungen für Menschen im höheren Alter anbietet. Das Digitale Marketing von Les Menus Services hat ‚Near Me‘ Ads eingesetzt, um in den Einzugsgebieten die Online-Sichtbarkeit zu steigern. Weil der Telefonanruf ein wichtiger Touchpoint im Verkaufszyklus ist, hat es lokale Anzeigen für den Click-to-Call optimiert. 

Das Ergebnis: Eine Click-to-Customer Rate von 12,8 Prozent. Durch den  signifikanten Anstieg an Neukunden verzeichnete das Marketing-Team einen 5-fachen Return on Investment

Erfahren Sie hier mehr. 

2. Contipark 

Die Interparking-Tochter Contipark ist einer der größten Parkraumbewirtschafter mit 570 Parkhäusern, Garagen und Parkplätzen in Deutschland und Österreich. Mit ‚Near Me‘ Ads konnte Contipark die Parkplätze bei der Google-Suche bewerben und Autofahrer direkt zu sich bringen, obwohl andere Parkmöglichkeiten näher gewesen wären. 

Mit den Local Ads erreichte Contipark eine Conversion Rate von 7,7 Prozent, was zu einem 2,5-fachen ROI führte. Weil die Anzeigenkampagne so viele Klicks auf die Wegbeschreibung erzeugt hat, konnte sich Contipark für eine exklusive Google-Metrik qualifizieren: 

9. Mit Local Ads schaffen Sie eine mächtige Datengrundlage für die Google-Metrik „Store Visits“ 

Wie viele Ladenbesuche kommen tatsächlich auf Basis einer Anzeige zustande? 

Zwar lassen sich leicht Korrelationen zwischen Anzeigenklicks und neuen Umsätzen herstellen, aber diese Angaben sind bestenfalls ein Indiz für eine erfolgreiche Kampagne. 

Google hat die Metrik Store Visits entwickelt, um eine Online-to-Offline Conversion zuverlässiger zu messen. Ihre Funktionsweise erklärt Google so: 

„Die Daten zu Ladenbesuchen basieren auf anonymen, zusammengefassten Statistiken. Anhand der aktuellen und bisherigen Daten werden modellierte Werte dazu generiert, wie viele Nutzer nach einem Klick auf Ihre Anzeigen das Geschäft besuchen.

Die Daten zu Ladenbesuchen können nicht einzelnen Anzeigenklicks, sichtbaren Impressionen oder bestimmten Personen zugeordnet werden. Wir stellen den Schutz der Daten der einzelnen Nutzer sicher, indem wir die Best Practices der Branche anwenden.“

Um die Metrik nutzen zu können, benötigen Werbetreibende eine solide Datengrundlage – nur mit ausreichend Impressionen und Klicks kann Google eine nutzbare Aussage zu den Ladenbesuchen treffen. Ist die Metrik einmal freigeschaltet, ergeben sich über Googles lokale Kampagnen völlig neue Möglichkeiten

Contipark (s. oben) hat sich durch die Kampagnen-Performance mit tausenden Klicks für Googles Store Visits qualifiziert. Damit konnte das Digitalmarketing des Parkraumbewirtschafters den Kampagnenerfolg besser nachvollziehen und treffender auswerten – und somit deutlich professioneller arbeiten. 


10. Local Ads machen den Auftakt zur ‚Near Me‘ Brand Experience 

Sie können mit Local Ads kurzfristig Offline-Umsätze ankurbeln (dafür sind sie schließlich auch da) – wenn Sie aber auf die Bedürfnisse Ihrer Kunden entlang der Customer Journey eingehen, können Sie ein nachhaltiges Marken-Kunden-Verhältnis zu ihnen herstellen und sie zum Wiederkommen bewegen. 

Local Ads können den Beginn für diese starke Kundenbeziehung markieren – der anschließende Weg führt an der ‚Near Me‘ Brand Experience entlang: Sie setzt voraus, dass Sie für Ihre Kunden ein nahtloses und positives Markenerlebnis schaffen, das sie gerne wiederholen werden. 

Lesen Sie hier, wie Greg Sterling (Uberall VP Market Insights) die ‚Near Me‘ Brand Experience anhand eigener Erlebnisse erklärt. 

Fazit: Es lohnt sich, jetzt erste Erfahrungen zu sammeln 

Wenn Sie auf Google Maps nach dem Keyword für Ihr Unternehmen suchen, werden Sie kaum eine Anzeige sehen. Das liegt daran, dass das Thema Local Ads weiterhin relativ jung ist und viele Digitalmarketer das Potenzial noch nicht nutzen. 

Für Sie als First Mover bedeutet das: weniger Wettbewerb und günstige Costs per Click. 

Wenn Sie bereits die Uberall-Plattform nutzen, können Sie ‚Near Me‘ Ads schon bald einsetzen. Nehmen Sie hierfür direkt Kontakt zu Ihrem Growth Manager auf oder klicken Sie hier

Wenn Sie lokale Anzeigen ohne die Uberall-Plattform schalten möchten, ist dies über Ihr GMB-Profil und diese Anleitung von Google möglich. 

Posted by Philipp Wolf