Google Kategorien und Attribute für das Unternehmensprofil im Überblick
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Google Kategorien und Attribute für das Unternehmensprofil im Überblick

Das Google-Unternehmensprofil ist der wichtigste lokale Ranking-Faktor — und Kategorien plus Attribute und vielleicht die entscheidendsten Elemente. Aber warum?

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Woher weiß Google eigentlich, ob ein Restaurant italienisches Essen serviert oder vegetarische Gerichte anbietet? Das (und mehr) verraten wir in diesem Blogartikel – und zwar, indem wir die vielleicht entscheidendsten Elemente deines Google Unternehmensprofils unter die Lupe nehmen: Kategorien und Attribute.

Was sind Google Kategorien?

Kategorien im Google Unternehmensprofil sind spezifische Bezeichnungen, die dein Unternehmen einordnen – und zwar in einer bestimmten Branche oder einem bestimmten Dienstleistungsbereich.

Auf diese Weise helfen sie Google, dein Unternehmen besser zu verstehen und in den passenden Suchergebnissen anzuzeigen. Aber auch Nutzer:innen profitieren davon, weil sie eine bessere Vorstellung von deinem Unternehmen bekommen – und natürlich du, weil dein Unternehmen in relevanten Suchen angezeigt wird.

Was sind primäre Kategorien?

Die primäre Kategorie beschreibt dein Hauptgeschäft, weshalb du nur eine auswählen kannst. Die Auswahlmöglichkeiten werden von der Suchmaschine regelmäßig aktualisiert, um verschiedene und teils neue Produkte bzw. Dienstleistungen abzubilden.

Beispiele für primäre Kategorien:

Restaurant, Café, Supermarkt, Apotheke, Friseursalon, Zahnarzt, Tierarzt, Rechtsanwalt, Finanzberater, Immobilienmakler, Tankstelle, Autowerkstatt, Fitnessstudio, Elektrogeschäft, Bekleidungsgeschäft, Apotheke, Krankenhaus, Kinderbetreuung, Schule.

Wichtig ist, dass du die Kategorie wählst, die am besten zu deinem Unternehmen passt. Nicht nur, weil du damit deine Auffindbarkeit in der Online-Suche steigern kannst, sondern auch, weil du damit die Auswahl der sekundären Kategorien (und Attribute) beeinflusst.

Uberall Blog Google Unternehmensprofil Elemente

Was sind sekundäre Kategorien?

Die sekundäre Kategorie sind zusätzliche Bezeichnungen, die ergänzend zur primären Kategorie deine Produkte oder Dienstleistungen genauer beschreiben. Es geht also nicht um das Hauptgeschäftsfeld, sondern um die detaillierte Einordnung – weshalb sich die zur Auswahl stehenden sekundären Kategorien je nach primärer Kategorie unterscheiden können.

Beispiele für sekundäre Kategorien:

  • Restaurants: Pizzeria, Catering, Takeaway-Restaurant, Veganes Restaurant
  • Einzelhandel: Bekleidungsgeschäft, Sportgeschäft, Elektronikgeschäft
  • Dienstleister: Hochzeitsfotograf, Kinderarzt, Physiotherapeut, Steuerberater
  • Hotels: Boutique-Hotel, Hostel, Resort, Business-Hotel, Bed & Breakfast

Durch die Auswahl passender primärer und sekundärer Kategorien kannst du dein Google Unternehmensprofil optimal ausrichten. Das hilft dir, ein vollständigeres Bild deines Unternehmens zu vermitteln und in relevanten Suchanfragen besser sichtbar zu sein.

Warum sind Google Kategorien wichtig?

Die primären und sekundären Kategorien im Unternehmensprofil helfen Google dabei, dein Unternehmen korrekt zu klassifizieren – was dafür sorgt, dass dein Unternehmen bei relevanten Suchanfragen angezeigt werden kann.

Durch die präzise Auswahl der Kategorien sorgst du demnach für eine höhere Sichtbarkeit und Auffindbarkeit deines Unternehmens. Ohne Kategorien wiederum kann die Suchmaschinen nur mutmaßen, was dein Unternehmen anbietet; oder aus anderen Informationsquellen darauf schließen, die im schlimmsten Fall nicht von dir gepflegt werden.

Letztlich steigerst du mit Google Kategorien auch die Conversion Rate, weil du potenziellen Kund:innen transparent vermittelst, welche Produkte und Dienstleistungen es bei dir gibt. Dann müssen sie nicht in den Tiefen deiner Website danach suchen, was die Absprungrate erheblich verringert.

Was sind Google Attribute?

Google Attribute sind spezifische Merkmale, die dein Unternehmen beschreiben – und im Gegensatz zu sekundären Kategorien gehen sie viel mehr ins Detail. Aber ähnlich wie sekundäre Kategorien hängen sie von deiner primären Kategorie ab.

Beispiele für allgemeine Attribute:

  • Service: Abholung vor Ort, Reservierungen erforderlich, Online-Bestellungen
  • Zugang & Komfort: Barrierefreier Zugang, Parkplatz verfügbar, Kostenloses WLAN
  • Hygiene & Sicherheit: Desinfektionsmittel verfügbar, Sicherheitskameras
  • Zahlungsmöglichkeiten: Kartenzahlung akzeptiert, Mobile Zahlungssysteme

Beispiele für industriespezifische Attribute:

  • Restaurants: Außenbereich, Haustiere erlaubt, Vegetarische Optionen
  • Supermarkt: 24-Stunden-Service, Lieferdienst verfügbar, Frische Backwaren
  • Tankstelle: Saubere Toiletten, Autowaschanlage, Elektrische Ladestationen
  • Bekleidungsgeschäft: Umkleidekabinen, Maßanfertigung, Nachhaltige Mode

Mit diesen Attributen machst du dein Unternehmen in spezifischen Suchanfragen sichtbar und ermöglichst es Nutzer:innen, schnell relevante Details über dein Angebot zu erfahren.

Warum sind Google Attribute wichtig?

Wie bereits erwähnt, sorgen Attribute für eine höhere Auffindbarkeit in der Online-Suche – vor allem bei spezifischen Suchen mit Longtail-Keywords wie “italienisches Restaurant mit Terrasse in Berlin”.

Gleichzeitig steigern Attribute auch die Benutzerfreundlichkeit und Attraktivität deines Unternehmensprofils. Denn Konsument:innen wissen auf einen Blick, was sie bei dir erwartet (und was sie erleben können).

Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Auswahl von Kategorien und Attributen im Google Unternehmensprofil

Um Kategorien und Attribute zu deinem Google Unternehmensprofil hinzuzufügen, musst du dich mit deinem Google Account anmelden und dann das entsprechende Geschäft auswählen. Wenn du noch kein Unternehmensprofil hast, kannst du es über Google Maps erstellen bzw. auf Google Maps Anspruch erheben (falls es schon einen Eintrag gibt).

Google Kategorien hinzufügen

Am besten tippst du deine gewünschte Kategorie im Suchfeld ein und wählst im Drop-down-Menü einen der Vorschläge aus, der dir am passendsten erscheint – denn leider kannst du keine eigenen, neuen Kategorien eröffnen.

  • In der Google Suche erreichst du die Auswahl der Kategorien über “Profil bearbeiten” und dann “Info”.
  • Bei Google Maps erreichst du die Auswahl der Kategorien über “Profil bearbeiten”,“Informationen zum Unternehmen” und dann “Info”.

Wir empfehlen, dass du eine primäre Kategorie (“Primäre Kategorie”) sowie mehrere sekundäre (“Weitere Kategorie”) Kategorien auswählst – aber nur, sofern auch mehrere sekundäre Kategorien zu dir passen. Mit einem Klick auf “Speichern” hast du dein Profil dann ganz einfach aktualisiert.

Google Attribute hinzufügen

Auch bei den Attributen tippst du am besten die auf dich zutreffenden Eigenschaften ein, um das Drop-down-Menü nach passenden Begriffen zu durchsuchen.

  • In der Google Suche erreichst du die Auswahl der Attribute über “Profil bearbeiten” und dann “Mehr”.
  • Bei Google Maps erreichst du die Auswahl der Attribute über “Profil bearbeiten”,“Informationen zum Unternehmen” und dann “Mehr”.

Wichtig ist, dass du deine Angaben regelmäßig überprüfst. Zum einen kann es sein, dass sich dein Unternehmen verändert hat – und zum anderen fügt Google regelmäßig neue Kategorien und Attribute hinzu.

Und was wir an dieser Stelle noch einmal hervorheben möchten: Es ist wichtig, Unternehmensprofile für jeden einzelnen Standort zu erstellen. Nur so kannst du lokale Suchmaschinenoptimierung betreiben, sprich: lokale Kund:innen ins lokale Geschäft locken, indem du lokale Informationen lieferst und lokale Bewertungen generierst.

Weitere wichtige Elemente im Google Unternehmensprofil

Keine Frage, Kategorien und Attribute sind wichtig. Für ein gut gepflegtes Google Unternehmensprofil sind sie allerdings nur die halbe Miete – denn es gibt mehrere weitere Elemente, die zur Sichtbarkeit und Attraktivität deines Profils beitragen.

#1 NAP-Daten im Google Unternehmensprofil

Die NAP-Daten (Name, Address, Phone Number) sind die grundlegenden Kontaktinformationen deines Unternehmens, die dafür sorgen, dass dein Unternehmen für Kund:innen überhaupt erreichbar ist. Obwohl es eigentlich NAPO heißen müsste, weil auch die Opening Hours entscheidend sind. Diese Informationen helfen Google, dein Unternehmen korrekt zu – und das wiederum trägt zur lokalen Suchmaschinenoptimierung bei.

#2 Beschreibung im Google Unternehmensprofil

Die Beschreibung deines Unternehmens im Google Unternehmensprofil ist eine gute Gelegenheit, um (in wenigen kurzen Sätzen) zu erklären, wer du bist und was du anbietest. Das heißt, du solltest deine Alleinstellungsmerkmale hervorheben und relevante Keywords nutzen, um die Online-Sichtbarkeit zu steigern.

#3 Services im Google Unternehmensprofil

Angaben zu deinen angebotenen Services im Google Unternehmensprofil helfen sowohl Suchmaschinen als auch Kund:innen, dein Angebot besser zu verstehen. Dementsprechend wirst du bei relevanten Suchanfragen eher angezeigt bzw. ausgewählt.

#4 FAQs im Google Unternehmensprofil

Häufig gestellte Fragen im Google Unternehmensprofil sind eine großartige Möglichkeit, um Kundenanfragen zu reduzieren – weil du sie im Vorhinein schon beantwortest. Außerdem kannst du dort relevante Keywords platzieren, damit du für entsprechende Suchanfragen vorgeschlagen wirst. Von Öffnungszeiten bis Rückgabebedingungen kannst du dort jegliche Themen abhandeln.

#5 Fotos und Videos im Google Unternehmensprofil

Mit visuellen Inhalten – sprich: Fotos und Videos – kannst du dein Unternehmen besser darstellen und vor allem attraktiver gestalten für einen besonders positiven ersten Eindruck. Achte darauf, dass du sowohl Bilder / Videos von deiner Lokalität als auch von deinem Angebot nutzt; und auch gerne vom Team, denn das macht dein Geschäft besonders sympathisch.

#6 Bewertungen im Google Unternehmensprofil

Für Konsument:innen gehören Bewertungen zum ersten – und vielleicht wichtigsten – Eindruck deines Unternehmens. Während positive Reviews das Kundenvertrauen erhöhen, sorgen negative Reviews dafür, dass potenzielle Kund:innen zur Konkurrenz abwandern.

Auch Google sind die Bewertungen deiner Kund:innen wichtig bzw. wie du auf Kundenbewertungen reagierst. Eine hohe Antwortrate und eine schnelle Antwortzeit werden in der (lokalen) Suche belohnt.

#7 Links / Calls-to-Action im Google Unternehmensprofil

Ein Link zur Unternehmenswebsite rundet dein Google Unternehmensprofil ab. Er bietet Konsument:innen die Möglichkeit, (noch) mehr über dein Unternehmen zu erfahren und direkt Transaktionen durchzuführen. Übersetzt heißt das: mehr Traffic und mehr Conversions.

Und dann gibt es noch industriespezifische Elemente wie z. B. Menüs für Restaurants oder Produktlisten für den Einzelhandel, die Kund:innen einen genauen Überblick über das Angebot geben.

Weitere Google Tools für die lokale SEO

Mit 3,5 Milliarden Suchen am Tag ist Google die größte Suchmaschine der Welt. Aber sie bietet nicht nur Konsument:innen, sondern auch Unternehmen eine Reihe spannender Tools.

  • Das Google Unternehmensprofil ist ein kostenloser Unternehmenseintrag in der Google Suche und in Google Maps, auf dem du die wichtigsten Angaben zu deinem Unternehmen sowie Bewertungen und Posts verwalten kannst.
  • Auf Google Shopping kannst du deine Produkte präsentieren. Mit einem Klick auf das jeweilige Produkt gelangen Konsument:innen dann auf deine Website.
  • Im Google Merchant Center kannst du deine Produktinformationen steuern und so z. B. Produktfeeds hochladen, die bei Google Shopping sichtbar sind.
  • In Google Analytics kannst du die Performance deiner Website und deiner Unternehmensprofile analysieren.
  • Bei Google Ads kannst du bezahlte Werbekampagnen erstellen, verwalten und optimieren.

Die Verbindung zwischen dem Google Unternehmensprofil (GBP) und den weiteren Tools liegt einzig allein darin, dass die meisten Unternehmen zuerst ein GBP erstellen und dann mit weiteren Maßnahmen nachziehen – und wenn möglich, ihr GBP verknüpfen.

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