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Google geht ins Detail: Wie lokale Geschäfte auf Suchtreffer-Listen von Mobilgeräten landen

Google trägt bekanntlich dem Trend der zunehmend mobilen Nutzung des Internets Rechnung: Dem großen Update des lokalen Suchalgorithmus “Pigeon” im vergangenen Jahr folgte jüngst ein weiteres, wenn auch kleineres.  Neil Patel, Mitgründer des Webseiten-Optimierers crazyegg, ist der Überzeugung, dass seit Pigeon einige Gewohnheiten zur Optimierung von lokalen Suchergebnissen über Bord geworfen werden müssen. Patel hat drei wesentliche Veränderungen ausgemacht.


Google wird lokaler


Google denkt bei der Verortung, etwa von Geschäften, nicht mehr nur in der Kategorie “Städte”, sondern auch in Stadtteilen. Der Radius, den Google verwendet, um bei ortsbezogenen Suchtreffern aufzutauchen, wird kleiner. Wenn also etwa ein User unterwegs auf seinem Handy das Wort “iPhone reparieren” eingibt (siehe Screenshot), der wird häufiger jene Webseiten in den Suchtreffern angezeigt bekommen, dessen hinterlegte Kontaktdaten nahe am Ort des Handy-Nutzers sind.



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Was das für Webseiten-Betreiber von lokalen Geschäften bedeutet? Wer in einer größeren Stadt lebt, sollte sowohl bei der Vergabe von Keywords (etwa auf der eigenen Webseite) als auch bei der Bewerbung (Online-Marketing) darauf achten, dass er Begriffe verwendet, die den Stadtteil und die Nachbarschaft beschreiben, in der sein Geschäft liegt.


Machen Sie sich darüber hinaus Gedanken, mit welchen alternativen Begriffen die Umgebung des Geschäftsortes beschrieben werden kann, und verwenden Sie diese für Ihr Online-Marketing. Unterschiedliche Begriffe für die gleiche Region können zum gleichen Suchergebnis führen.


Außerdem: Nach Möglichkeit nicht die Kontaktdaten (Name, Adresse, Telefonnummer) ändern. Nichts schätzt Google mehr als die Konsistenz der wesentlichen Geschäftsinformationen.


Relevante Verzeichnisse verwenden

Eine weitere Empfehlung von Neil Patel: Verorten Sie Ihre Geschäfte in den gängigen geobasierten Plattformen wie Yelp, Foursquare oder Tripadvisor. Wichtig dabei sei, so Patel, jene Verzeichnisse auszuwählen, die für Google von Bedeutung sind.


Wie man dies einfach herausfinden kann: Geben Sie bei Google ein Stichwort ein, welches Ihre Branche passend beschreibt (Beispiel im Screenshot die Suchbegriffe “restaurant review berlin”), und schauen Sie sich jene Verzeichnisse an, die unter den ersten generischen Suchtreffern landen. Machen Sie dann Firmeneinträge in diesen Verzeichnissen, und achten Sie dabei auf identischen Informationen in allen Verzeichnissen.


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Content ist king


Google mag nicht nur korrekte Informationen, sondern auch interessante Inhalte. Neben der Pflicht - wie etwa konsistente Daten von Adresse und Telefonnummer - ist die Kür, ansprechenden Input auf die eigene Webseite und in Verzeichnisse zu bringen. Starten Sie ein  Blog , in dem Sie Kochtipps direkt aus der Küche Ihres Restaurants präsentieren! Geben Sie Pflegetipps für Handys, wenn Sie eine Reparaturwerkstatt für Mobiltelefone betreiben! Verlosen Sie Eintrittskarten, wenn Sie Kinobetreiber sind! Mit anderen Worten: Schaffen Sie Inhalte, die von anderen gelesen und verbreitet werden. Google merkt so etwas und wird sich bei Ihnen in Form besser Suchtreffer-Platzierungen bedanken.


Wichtig: Vergessen Sie bei den Inhalten nicht den örtlichen Bezug! Nennen Sie etwa immer mal wieder den Straßennamen oder den Stadtteil in dem Ihr Geschäft liegt.


Last but not least: Auch wenn es mittlerweile eine Binsenweisheit ist, kann es nicht oft genug wiederholt werden, dass nämlich der lokale Suchtraffic vor allem von Handys kommt. Es ist also mehr denn je unerlässlich, dass Ihre Webseite für  kleinere Bildschirme optimiert ist.

Posted by Uberall