GEO Audit durchführen
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Gegen wen trittst du in der Suche wirklich an (es sind nicht immer die, die du denkst)?

Die Marken, die in KI-Antworten auf die Fragen deiner Kund:innen auftauchen, sind möglicherweise ganz andere als die auf deiner Shortlist. So stellst du mit einem GEO Audit sicher, dass du für Kund:innen in der Online-Suche eine Top-Wahl bleibst.

Bearbeitet von Pradip Lal

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Wir haben diesen Artikel aus dem Englischen ins Deutsche übertragen. Klicke hier, um den Originalartikel zu lesen. Wenn dir inhaltliche Probleme auffallen, sende bitte eine Nachricht an sara.vordermeier@uberall.com.

Wenn du das Marketing für eine Multi-Standort-Marke verantwortest, hast du bereits eine mentale Shortlist deiner Wettbewerber — entweder auf Marken- oder Standortebene.

Sie tauchen in deinen Audits auf; sie tauchen in deinen Kampagnenzielen auf; sie tauchen in deiner Standortmarketing-Strategie auf; vielleicht tauchen sie sogar in Kundengesprächen auf.

Es war immer klar, wenn auch mit gelegentlichen algorithmischen Schwankungen, wer deine Wettbewerber in der Google-SERP sind.

Aber in der KI-Suche ist das Wettbewerbsfeld breiter. Marken, die um die gleichen KI-Erwähnungen und Zitationen kämpfen wie du, sind nicht unbedingt diejenigen, die um die gleiche physische Laufkundschaft konkurrieren. Die Marken, die auftauchen, wenn KI-Systeme die Fragen deiner Kund:innen beantworten, könnten ein ganz anderes Set von Akteuren sein als die auf deiner Shortlist.

Genau dieser Disconnect ist einer der häufigsten Blocker, die wir sehen, wenn Marketing-Verantwortliche auf Unternehmensebene beginnen, mit KI-Reporting-Tools wie GEO Studio zu arbeiten. Ihr Zögern lautet oft: „Wenn ich die falschen Wettbewerber eingebe, bekomme ich nutzlose Daten — und ich verschwende die Zeit meines Teams mit einer fehlerhaften Strategie.“

Wie identifizierst du also die Rivalen, die für deine KI-Sichtbarkeit auf Marken- und Standortebene wirklich zählen? Ein GEO Audit hilft dir dabei.

Warum falsche oder verwirrende Daten dich zurückhalten

Bevor du deine KI-Sichtbarkeit verbessern kannst, brauchst du ein klares Bild davon, wo du stehst — und wer auf Marken- und Standortebene neben dir steht.

Die meisten Multi-Standort-Marken starten mit einer vernünftigen Annahme: Ihre Wettbewerber auf Markenebene in der KI-Suche sind typischerweise dieselben, mit denen sie physisch konkurrieren.

Aber KI-Systeme denken nicht in Umsatz oder Marktanteilen wie dein Vertriebsteam. Wenn ein Verbraucher ChatGPT oder Gemini eine Frage stellt wie: „Wo finde ich den besten Notfallzahnarzt in Hamburg-Eimsbüttel?“, kombiniert die KI zwischen 10 und 16 Quellen, bevor sie ihre personalisierten Empfehlungen zusammenstellt.

Die Marken, die in diesen Empfehlungen erscheinen, haben sich ihren Platz durch Content-Signale verdient, nicht durch Geschäftserfolg.

Das bedeutet: Dein reales Wettbewerbsfeld in deinen GEO-Reports könnte Marken enthalten, die du nie als „Rivalen“ betrachtet hast — und könnte einige disqualifizieren, die du bisher genau beobachtet hast. Und wenn du bisher nicht die Zeit oder Ressourcen hattest, deine Wettbewerbsanalyse pro Standort zu skalieren, ist eine Wettbewerbsanalyse für KI-Suchsysteme eine ziemlich clevere Möglichkeit, das nachzuholen.

Ohne Klarheit darüber, wer tatsächlich neben dir (oder anstelle von dir) auftaucht, kann dein Team nicht die Maßnahmen ergreifen, die mehr KI-generierten Kundenverkehr an deine Standorte bringen:

  • Share of Voice: Wie sichtbar ist deine Marke im Vergleich zu den Wettbewerbern, die die KI tatsächlich anzeigt?
  • Erwähnungsmuster: Für welche Prompts wirst du erwähnt — und für welche nicht?
  • Kanalverhalten: Welche KI-Modelle erwähnen dich, und welche bevorzugen deine Rivalen?
  • Content-Lücken: Welcher Content sorgt dafür, dass Wettbewerber erwähnt werden, wo du fehlst?

Wenn diese Fragen unbeantwortet bleiben — oder mit dem falschen Wettbewerbsset beantwortet werden — erzählen die Daten, mit denen du arbeitest, deinem Team eine irreführende Geschichte, die deine gesamte GEO-Strategie verzerren kann.

Wie identifizierst du deine echten Markenwettbewerber?

Der Prozess, deine großen Markenwettbewerber zu enthüllen, beginnt damit, wie du dein KI-Suchtool einrichtest — in diesem Fall GEO Studio.

Starte nicht damit, deine Wettbewerber zu erraten. Schau dir zuerst an, wen KI-Systeme tatsächlich als deine Wettbewerber behandeln — und arbeite von dort rückwärts. Wenn du den ersten „Crawl“ durchgeführt hast, um die Wettbewerbsdaten zu erhalten, die du brauchst, kannst du deine Wettbewerber auch manuell hinzufügen.

Navigiere in GEO Studio zum Bereich Prompts, dann klicke auf Responses. Hier kannst du sehen, ob deine Marke für einen bestimmten Prompt erwähnt wird (z. B. „Welche Notfallzahnärzte akzeptieren gesetzliche Krankenkassen“) — oder nicht.

Screenshot von GEO Studio Prompts
Screenshot von GEO Studio Prompt-Antworten

Noch wichtiger ist aber: Schau dir an, wer sonst noch auftaucht. Für jeden Prompt, den du trackst, zeigt dir GEO Studio, welche Marken neben deiner erwähnt werden und welche anstelle von dir erscheinen. Das sind deine wahren Suchrivalen — die Marken, die KI-Systeme für dieselben Kundenanfragen als relevant betrachten.

Du kannst auch sehen, welches KI-Modell welche Marken erwähnt, was dir hilft, die Rolle jedes Modells dabei zu verstehen, wie du in KI-Antworten konkurrierst. Nicht jedes Modell behandelt deine Kategorie gleich — eines könnte deine Marke bevorzugen, während ein anderes konsequent einen Wettbewerber empfiehlt, den du nicht auf dem Schirm hattest.

TIPP: Erhalte tiefere Einblicke, wenn du auf eine der Antwortzeilen klickst. Das führt dich zu den Response Details — dort kannst du die Markenstimmung verstehen, ob deine Seite tatsächlich verlinkt wurde, als sie zitiert wurde, und in welchem Land diese Antwort generiert wurde.

Screenshot der Prompt-Antwortdetails in GEO Studio

Was ist mit deinen Wettbewerbern an bestimmten Standorten?

Alles oben Genannte gibt dir deine Performance auf Markenebene.

Aber Multi-Standort-Marken wissen, dass sich die Wettbewerbsdynamik von Standort zu Standort verschiebt — und GEO Studio berücksichtigt das.

Wenn du Standorte in GEO Studio eingerichtet hast, kannst du dieselben Prompt- und Antwortdaten sehen, aber jetzt nach bestimmten Standorten gefiltert. Hier erhalten deine Standortverantwortlichen mehr Einblicke, wo sie den Hebel ansetzen können. Sie können Schlüssel-Prompts in Google-Unternehmensprofilen, auf ihren lokalen Seiten, in ihrem Social-Media-Content abdecken.

Wenn sie zum Beispiel den Prompt sehen „Wo finde ich einen Notfallzahnarzt in Hamburg-Eimsbüttel, der gesetzlich Versicherte behandelt?“, wissen sie, dass sie diesen Prompt in ihren Content einweben müssen, um KI-Systemen ihre Relevanz zu signalisieren.

Dashboard mit standortspezifischen Erwähnungen und Stimmungswerten

Nur weil du auf Markenebene stark abschneidest, garantiert das keine SoV-Dominanz auf lokaler Ebene. Deine lokalen Wettbewerber — diejenigen mit starkem lokalen Content, Bewertungen und Verzeichnispräsenz — könnten dich bei standortspezifischen Prompts übertreffen, selbst wenn sie auf Markenebene nicht als Rivalen registriert sind.

Zu verstehen, wie du auf beiden Ebenen abschneidest, hilft dir nicht nur, deine KI-Auffindbarkeit zu begreifen, sondern auch deine Positionierung für High-Intent-Prompts. Und während Markenteams sich darauf konzentrieren können, stärkere Markensignale aufzubauen, können lokale Manager an lokalen Signalen arbeiten — wie Einträgen und Bewertungen, die die KI-Sichtbarkeit auf der Standortebene steigern, wo es am meisten zählt.

Lass die KI dir zeigen, gegen wen du wirklich antrittst

Warum Entscheidungen auf Annahmen basieren, wenn du granulare Daten hast, die höchstens fünf Klicks entfernt sind?

Deine Wettbewerber in der KI-Suche werden von KI-Systemen definiert — nicht von deinen Branchenannahmen oder den Einschätzungen deines Vertriebsteams. Besonders wenn deine Branche hart umkämpft ist und alle paar Monate neue Player dazukommen.

Die Marken, die neben deiner in KI-generierten Antworten auftauchen, sind deine echten Rivalen, und sie sind möglicherweise nicht auf deinem Radar, bis du dein erstes GEO Audit auf Marken- und Standortebene abgeschlossen hast. Das dauert mit einem granularen GEO Audit nur wenige Minuten.

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