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Klassische Google Ads oder Local Ads? Der Vergleich: Das ist der Unterschied

Dort, wo das organische Ranking seine Grenzen erreicht, knüpfen Werbeanzeigen an und schaffen bezahlte Reichweite – auch bei der Local Search. Mit lokalen Anzeigen bzw. ‚Near Me‘ Ads können sich Unternehmen und Geschäfte an der Spitze der lokalen Suche positionieren. Aber was unterscheidet Local Ads von den „klassischen“ Search Ads und welche Vorteile haben sie? Wir geben eine Übersicht über Kampagnen-Typen und klären die Besonderheiten von ‚Near Me‘ Ads sowie deren Vorteile. 

Local Ads: Sind für Offline-Conversions optimiert und erscheinen bei der Google-Suche und auf Google Maps

Wenn Sie eine Anzeigenkampagne starten, stehen Ihnen bei Google Ads mittlerweile viele verschiedene Kampagnentypen zur Auswahl. Abhängig von der eigenen Zielsetzung, Budget und vorhandenem Werbematerial eignen sich verschiedene Anzeigenformate. 

Welche Arten von Google-Anzeigen gibt es? 

Neben Suchnetzwerk-Anzeigen und Display-Anzeigen gibt es Anzeigentypen, die auf einzelne Kanäle ausgerichtet sind. Über die Anzeigetypen bestimmen Sie, wo Ihre Anzeigen ausgespielt werden. Legen Sie am besten vorher fest, in welchem Kontext Sie Ihre Zielgruppe ansprechen und erreichen wollen. 


Aus diesen Google-Anzeigen können Sie wählen: 

  1. Suchnetzwerk-Ads

Das Suchnetzwerk ist eine Gruppe von Websites (neben Google z.B. auch web.de u.a.), auf denen Sie suchbezogen Anzeigen schalten können. Hier tauchen sie dann neben oder über den organischen Suchergebnissen auf. Dadurch eignet sich dieses Format besonders, um am Search Intent der Konsumenten anzuknüpfen. 

Anzeigenformate bei Suchnetzwerk-Ads:

  • Textanzeigen, dynamische Suchanzeigen und Nur-Anrufanzeigen sind die häufigsten Anzeigenformate im Suchnetzwerk. Sie können sie durch Informationen zu Produkt- und Preisangaben, Telefonnummern oder Öffnungszeiten Ihrer Standorte erweitern.
  • Shopping-Anzeigen erscheinen meistens neben den Suchergebnissen und beinhalten Produktabbildungen sowie Links zum Produkt und dem Online-Shop.
  • Je nach Google-Suchnetzwerk-Partner können Sie auch Bild- und Videoanzeigen veröffentlichen.
  1. Display-Ads 

Im Gegensatz zu Suchanzeigen bedienen sich Display-Ads unter anderem animierter Rich-Media-Formate und auffälliger Werbebanner, die Informationen optisch aufbereitet präsentieren. Sie erscheinen auf Seiten außerhalb der Google-Suchmaschine, die Display Ads integriert haben – wie zum Beispiel auf Blogs (s. Screenshot). 

Diese Google-Anzeigenform zahlt vor allem auf Branding-Ziele ein und sorgt für eine größere Bekanntheit von Marke und Produkt. 

Anzeigenformate im Displaynetzwerk:

  • Responsive Displaynetzwerk-Anzeigen sind teilautomatisierte, responsive Anzeigen, in die Sie Ihren Anzeigentext einbinden und Bildmaterial sowie Ihr Firmenlogo einfügen können. 
  • Sie können Bildanzeigen auch komplett selber erstellen und anschließend hochladen. So behalten Sie die Kontrolle über die Auslieferung. 
  • Eine weitere Möglichkeit bieten kreative Bild- und Video-Anzeigen, sogenannte Interaktionsanzeigen, auf YouTube und im Displaynetzwerk.

Je nach Ausrichtung helfen Display-Ads dabei, Awareness zu generieren, Neukunden zu gewinnen oder auch Bestandskunden gezielt anzusprechen. 

  1. Videoanzeigen

Mit diesem Format lassen sich Videokampagnen im Google-Displaynetzwerk, in Apps oder auf YouTube ausspielen. Das können sowohl eigene (Kurz-)Videos als auch in Videos eingeblendete Bild-Text-Anzeigen sein.

Anzeigeformate bei Video-Kampagnen: 

  • Überspringbare In-Stream-Anzeigen werden vor oder nach einem Video ausgespielt und können nach 5 Sekunden per Klick übersprungen werden. 
  • Nicht überspringbare In-Stream-Anzeigen sind maximal 15 Sekunden lang.
  • Video Discovery-Anzeigen sehen je nach Anzeigengröße und -format anders aus. Sie werden ausschließlich auf YouTube ausgespielt. 
  • Out-Stream-Anzeigen ermöglichen die leichtere Bedienung von Videos auf Handys und Tablets und werden auf Partnerwebsite gespielt. 
  • Bumper-Anzeigen sind höchstens 6 Sekunden lang und dienen dazu, Werbeinhalte kurz und eingängig zu präsentieren. 
  1. App-Kampagnen

Diese Kampagnen richten sich in erster Linie an Unternehmen, die Apps bewerben möchten, und werden auf allen großen Google-Plattformen ausgespielt: In der Google-Suche, bei Google Play, YouTube, dem Google-Displaynetzwerk und Google Discover. Dafür müssen Sie keine eigene Anzeige erstellen, sondern nur die Texte, ein Startgebot, das Budget sowie Sprache und Region angeben.

  1. Spezialfall: Local Ads für Online-to-Offline Marketing

Wie sieht es bei Unternehmen aus, deren Conversion-Ziel nicht online, sondern offline stattfindet? 

Wenn die Zielgruppe etwa ein Geschäft, eine Filiale oder ein Restaurant besuchen oder anrufen soll? 

Während sich die oben aufgeführten, „klassischen“ Anzeigenformate nur bedingt für lokale Ziele eignen, haben Local Ads besonders viel Potenzial, um Konsumenten gezielt in Filialen und Geschäfte zu bringen. 

Was Local Search Ads sind und warum sich ihr Einsatz auch für Sie lohnt, erfahren Sie in den 10 Gründen, warum lokale Anzeigen mehr als nur ein Trend sind.

Wie unterscheiden sich Local Ads und klassische Google-Anzeigen?

Lokale Suchanzeigen unterscheiden sich von Google-Anzeigen durch eine Standorterweiterung. Das bedeutet, sie erscheinen innerhalb einer bestimmten Entfernung zum Zielstandort oder in einem vorgegebenen Gebiet. So können Sie als Unternehmen auf allen Plattformen gezielt filialspezifische Informationen verbreiten. Das können ein Routenplaner direkt zum Geschäft, spezielle Angebote oder Öffnungszeiten sein. Anders als „klassische Ads“ verbinden Local Ads so die Online- und Offline-Touchpoints der Customer Journey. 

Klassische Suchanzeigen …
Lokale Suchanzeigen …
Keyword Targeting
Keyword Targeting in einer definierten Region
Landing Page ist ein Website URL
Mit einem Klick auf die Anzeige gelangen Nutzer direkt zur Wegbeschreibung oder rufen in der Filiale an
Klassische Textanzeige oder Display AdSpielt zusätzliche Informationen aus dem GMB-Profil aus (Adresse, Öffnungszeiten, etc.)
Wird in den Google-Suchanzeigen ausgespieltWird in den Google-Suchanzeigen, 3-Pack und Google Maps ausgespielt
… sind nicht für lokale Unternehmen optimiert
… erscheinen mit lokal relevanten Informationen hervorgehoben in der ‚Near Me‘-Suche


Vor allem lokale Unternehmen und Geschäfte profitieren von ‚Near Me‘ Ads, da sie Besucherzahlen und Anrufe steigern – und die sind umsatzkritisch. Durch die hervorgehobene Position bei den lokalen Suchergebnissen sind lokale Werbeanzeigen eine perfekte Ergänzung zum Listings Management. Genau genommen setzen Local Ads ein Listing sogar voraus: Alle Daten zu Ihren Standorten müssen aktuell und korrekt gepflegt sein, damit eine Local Ad auch die richtigen Informationen teilt.

Was ist das Besondere an Local Ads?

Technisch gesehen handelt es sich bei diesen Anzeigen um reguläre Suchanzeigen bei Google – allerdings erweitert um eine Ausrichtung auf bestimmte geografische Gebiete. Diese Standorterweiterung definiert einen Zielradius um einen Stadtteil oder eine Region, eine Postleitzahl o.a. für ein hochgradig zielgerichtetes Targeting. 

Bei klassischen Google Ads gelangt der Konsument durch die Anzeige auf die Website und muss sich vielleicht sogar noch durch weitere Call to Actions klicken, um an sein Ziel zu kommen. Local Ads hingegen bieten die direkte Möglichkeit zur Interaktion: je nach Art der Conversion mit Direction Ads oder Call Ads.

Local-Ad-Anzeigenformat: Direction Ads für mehr Klicks auf Routen 

Mit Direction Ads sprechen Sie gezielt die Personen an, die ein Produkt oder einen Service unmittelbar in ihrer Nähe brauchen. So navigieren Sie Laufkundschaft direkt in Ihr Geschäft. 

‚Near Me‘ Ads sind perfekt, um Geschäfte zu bewerben, bei denen der Besuch für den Umsatz unabdingbar ist. Damit eignen sie sich hervorragend für Geschäftsarten wie Einzelhändler, Food-Ketten oder Tankstellen. Ein konkretes Beispiel: Der Parkraumbewirtschafter Contipark konnte mithilfe von ‚Near Me‘ Ads seine Besucherzahlen verdoppeln

Local-Ad-Anzeigenformat: Call Ads für mehr Anrufe

Click-to-Call-Anzeigen eignen sich besonders dann, wenn der Anruf ein wichtiger Schritt im Verkaufszyklus ist – etwa, wenn Kunden telefonisch Bestellungen aufgeben, einen Beratungstermin vereinbaren oder eine Reservierung machen wollen. 

Als Bringdienst profitiert Les Menus Services von den Call Ads und erreichte unter anderem eine Conversion Rate (Click to Customer) von rund 12 Prozent und einen 5-fachen Return on Investment. 

Local Ads: Ihre Vorteile als SEA Manager

‚Near Me‘ Ads sind der optimale Weg, mehr Laufkundschaft in die Geschäfte zu bringen: Sie erscheinen genau dann, wenn Kunden Ihren Service brauchen, und auch nur dann, wenn Ihr Geschäft geöffnet ist. 

Das Targeting von Local Ads ist hochgradig zielgerichtet: Durch das Geo-Targeting legen Sie fest, in welcher Region Ihre lokale Anzeige erscheint. So landen sie in dicht besiedelten Gebieten vor Ihren Mitbewerbern bei der lokalen Suche. Außerdem setzen Sie Marketing-Budgets geschickter ein, da Sie ein Produkt oder einen Service nur da bewerben, wo es auch wirklich sinnvoll anbieten können. 

Ein weiterer Vorteil ist, dass Local Ads ein vergleichsweise sehr junges Format sind. Sie profitieren von einer geringen Konkurrenz bei den Anzeigen, was einen besonders niedrigen Cost per Click ermöglicht und potenziell auch bessere Conversions.

Wie Sie Local Ads bei mehreren Standorten einsetzen 


Eine lokale Suchanzeige bei Google zu schalten ist praktisch, wenn Sie lediglich eine Location haben. Regelmäßige Auswertungen und Anpassungen wie Keywords, Budget, etc. sind in der Größenordnung mit etwas Geduld und Fingerspitzengefühl machbar. Wenn es aber mehr Standorte sind, sollten Sie auf eine skalierbare Lösung setzen. 

Ein plattformbasierter Ansatz für Local Ads gibt Ihnen die Möglichkeit, Ihre lokalen Anzeigen-Kampagnen zu automatisieren. Und sie bietet viele Vorteile: 

  • Dank des Listing Managements sind Ihre Standortdaten stets aktuell und gepflegt.
  • Eine Anzeige kann für beliebig viele Standorte eingesetzt werden wodurch der Aufwand beim Erstellen deutlich geringer ist. 
  • Sie können wesentlich leichter Anpassungen an den Kampagnen vornehmen. 
  • Dank der zentralisierten Performance-Daten ist die Messbarkeit (KPIs) erheblich leichter
  • Sie können leichter eine kritische Menge an Impressions und Clicks generieren, wodurch die Chancen für Sie steigen, sich für die Google Metrik „Store Visits” zu qualifizieren und den Erfolg Ihrer Kampagnen künftig noch granularer auszuwerten. 

So erstellen Sie lokale Anzeigen

Bei der automatisierten Erstellung von Local Ads gehen Sie besonders effizient vor, um mehr Reichweite und Klicks zu generieren. Richten Sie die gleiche Ad für beliebig viele Locations ein: Sie setzen die Anzeige einmal in drei einfachen Schritten auf und aktivieren sie für alle Standorte, die Sie bewerben möchten.

  1. Bestimmen Sie die Art der Conversion und wählen Sie Ihre Standorte aus.
  2. Bestimmen Sie Budget und Anzeigentext und legen Sie das Veröffentlichungsgebiet fest. 
  3. Veröffentlichen Sie Ihre Anzeigen für alle Standorte. 

Fazit: Local Ads können deutlich mehr Revenue generieren

Mit ‚Near Me‘ Ads steigern Sie Ladenbesuche und/oder Anrufe – und das mit einem relativ geringen Aufwand. Die Vorteile für First Mover sind ein sehr geringer Wettbewerb, niedriger Cost-per-Click und somit ein besserer Return of Investment.

Für erfolgreiche lokale Anzeigenkampagnen ist die Automatisierung ein wichtiger Faktor: Nutzen Sie softwarebasierte Lösungen, um Ihre Marke an die Spitze der Local Search zu bringen – zielgerichtet, conversion-optimiert und absolut effizient. Erfahren Sie hier, wie die Automatisierung von Local Ads funktioniert

Posted by Uberall

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