Blog

Bing Reisen: Auf was sie bei der neuen Microsoft-App achten sollten

Noch ist Microsofts Smartphone-Betriebssystem Windows Phone wenig verbreitet. Vor allem im Vergleich zu den Platzhirschen iOS und Android steht der Windows-Konzern schlecht da. Geschlagen geben will man sich in Redmond aber nicht. Im Gegenteil: Mit einer neuen App Bing Reisensoll Parole geboten werden. Was das für Geschäftsinhaber bedeutet, erklären wir in diesem Post.


Man könnte meinen, dass das Betriebssystem Windows Phone mit seinen derzeit knapp sechs Prozent Marktanteil eine zu vernachlässigende Größe ist. Fakt ist aber auch: Anders als Android, das im vergangenen Jahr um lediglich neun Prozent wachsen konnte, und Apples iOS, das sogar gut 20 Prozent Marktanteil eingebüßt hat, konnte Windows Phone seinen Marktanteil um fast 74 Prozent steigern. Jetzt stellt Microsoft seine neue Bing Reise-App nicht nur für Reisende mit Smartphone zur Verfügung, sondern inhaltsgleich und optisch ähnlich, auch als Anwendung für Windows 8 – Grund genug, die neue Anwendung ins Visier zu nehmen.


Was Bing Reisen interessant macht, ist das breite Angebot. Microsoft will Reisende mithilfe der App nicht nur Standardinformationen wie Flugzeiten oder dem Wetter am Ankunftsort geben, die App soll Anlaufstelle für sämtliche benötigte Informationen sein. Neben Fotos (inklusive 360º-Panoramen) und allgemeinen Informationen zur jeweiligen Stadt sind dies maßgeblich Restaurant-Empfehlungen, Sehenswürdigkeiten aller Art, Hotelinfos und Ausflugstipps.

Die zugrundeliegenden Daten entnimmt Microsoft nur zu einem Teil seiner Suchmaschine Bing. Der Großteil der Einträge stammt von Anbietern wie dem Reisespezialisten Marco Polo und Lonely Planet, dem Michelin-Führer, TripAdvisor, Nokia Here sowie einigen weiteren Branchenverzeichnissen.

Unternehmer stehen mit Bing Travel somit einmal mehr vor der Herausforderung, ihren Auftritt im Netz so zu optimieren, dass das eigene Unternehmen in Bing Reisen den Urlaubern beim Durchstöbern der Angebote präsentiert wird.

Dabei kommt es vor allem, wie in einem unserer letzten Beiträge zu lesen ist, darauf an, dass relevante Informationen wie der Ort, die Kontaktmöglichkeiten und das Angebot des Unternehmens auf Abruf bereitstehen. Da Microsoft die optische Aufbereitung der Suchresultate übernimmt, genügt es für lokale Unternehmen somit, vor allem Basisinformationen auf einer möglichst großen Zahl von Branchendiensten zu hinterlegen.

Damit kann der Aufwand klein gehalten werden und man schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe: Denn was für Bing Reisen hilft, nutzt auch beim Microsofts Suchkonkurrenten Google. Auch hier erhöht die Vielzahl konsistenter Einträge in unterschiedlichen Firmenverzeichnissen, die Auffindbarkeit.