Studie: Fast die Hälfte der KMU-Marketer sieht in Amazon Alexa mehr Marketingpotenzial als in anderen Sprachassistenten
SAN FRANCISCO, CA (21. Februar 2019) – Uberall, die Location-Marketing-Lösung für Unternehmen, die lokale Kunden gewinnen und binden wollen, hat heute eine neue Studie veröffentlicht, die untersucht, wie KMU-Marketer (kleine und mittlere Unternehmen) über interaktive Sprachtechnologie denken. Interaktive Sprache ist die Zwei-Wege-Interaktion, die Verbraucher mit einem Sprachassistenten wie Amazon Alexa, Google Assistant oder Apples Siri haben. Diese Assistenten können an vielen verschiedenen Orten genutzt werden – über Smart Speaker, Mobiltelefone und vernetzte Dienste zu Hause und unterwegs.
Für die Studie hat Uberall eine Umfrage unter 300 KMU-Marketern in den USA in Auftrag gegeben. Hier ein genauerer Blick auf die Ergebnisse.
Fast die Hälfte sieht in Amazon Alexa das größte Marketingpotenzial
Die befragten KMU-Marketer wurden gefragt, welcher gängige Sprachassistent ihrer Meinung nach das größte Marketingpotenzial hat. Die Ergebnisse fielen deutlich zugunsten von Amazons Alexa aus: 48 % glauben, dass sie für Marketer am nützlichsten sein wird. Weitere Antworten waren: „Google Assistant“ (29 %), „Apples Siri“ (17 %), „Microsofts Cortana“ (3 %) und „Sonstige“ (3 %).
„Es überrascht nicht, dass KMU-Marketer glauben, Alexa könnte schon bald Einzug in ihre Pläne halten“, sagte Florian Huebner, Co-CEO und Mitgründer von Uberall. „Gemessen an der installierten Basis ist Alexa heute der beliebteste Sprachassistent, den viele Menschen in ihrem Alltag nutzen. Angesichts der wachsenden Reichweite und des expandierenden Ökosystems ist es kein Wunder, dass so viele KMU-Marketer das Potenzial erkennen.“
Sprache spielt in den meisten KMU-Marketingstrategien noch keine große Rolle – aber die Ausgaben steigen
Auf die Frage, wie sich das Marketingbudget ihres Unternehmens für interaktive Sprachkanäle verändert, gab mehr als ein Drittel (35 %) der KMU-Marketer an, dass es steigt. Allerdings sagten aus dieser Gruppe nur 9 %, es steige „deutlich“, während ein Viertel (26 %) angab, es steige „leicht“. Nur 3 % sagten, es sinke „leicht“, und 1 % sagten „deutlich sinkend“.
Besonders bemerkenswert: 38 % der befragten KMU-Marketer gaben an, überhaupt nichts mit Sprache zu machen.
„Da die Sprachtechnologie noch in den Kinderschuhen steckt, warten KMU möglicherweise auf ihre Reife – sei es in Bezug auf Reichweite oder Technologie – bevor sie sie stärker in ihre Marketingstrategien einbinden“, so Huebner. „Außerdem gibt es bei Marketern eine Lernkurve in Bezug auf Best Practices und Kampagnenentwicklung, die Investitionen bremst.“
Mehr als die Hälfte würde in Sprache investieren, wenn der ROI transparenter wäre
Die Befragten wurden gefragt, was ihr Unternehmen dazu bringen würde, mehr in interaktives Sprachmarketing zu investieren. Mehrfachnennungen waren möglich. Die Ergebnisse: „Bessere Einblicke in Kampagnenerfolg und ROI“ (53 %), „mehr Daten für Kampagnen-Targeting und Personalisierung“ (47 %), „niedrigere technologische Einstiegshürde“ (33 %), „bessere Abstimmung mit meinen Performance-Kampagnen“ (32 %), „tiefere/breitere Integration in das gesamte Produktökosystem (z. B. Smart-Kühlschränke, Smart Speaker, Smart-TVs, Telefone usw.)“ (28 %) und „Sonstige“ (10 %).
„Den ROI für interaktive Sprache zu verstehen, bleibt für Marketer eine Herausforderung“, so Huebner. „Mit steigenden Investitionen in Sprache wird auch die Nachfrage nach mehr Klarheit über die Performance wachsen.“
40 % der KMU-Marketer meinen, sie sollten eigene interaktive Sprachkanäle entwickeln
Auf die Frage, wer für die Entwicklung von Inhalten für interaktive Sprachkanäle verantwortlich sein sollte, antworteten 40 % „wir selbst, die Marke/inhouse“. Weitere Antworten: „Kreativ-/Content-Agentur“ (28 %), „Sonstige/bin mir nicht sicher“ (13 %), „Media-Buying-Agentur“ (9 %), „SEO-Agentur“ (7 %) und „Publisher-Partner“ (3 %).
„Das ist eine sehr neue Form des Marketings, daher ermöglicht die interne Entwicklung interaktiver Sprachinhalte KMU ein Maß an Kontrolle, das sie bei Drittanbietern möglicherweise nicht hätten“, sagte Huebner. „Es hält auch die Kosten im Rahmen. Die meisten KMU stecken allerdings gerade erst die Zehen ins Sprachmarketing. Wenn ihre Ambitionen wachsen und Kampagnen anspruchsvoller werden, müssen sie einen größeren Teil der Entwicklung auslagern.“
Über Uberall
Uberall ist eine Multi-Location-Marketing-Plattform, die Unternehmensmarken dabei hilft, ihre lokale digitale Präsenz über Listings, Bewertungen, Social Media, lokale Seiten, Filialfinder und AI-Suchsichtbarkeit zu verwalten und zu optimieren. Die Plattform basiert auf dem Konzept der Location Performance Optimization (LPO), einem Framework, das Sichtbarkeit, Engagement, Reputation und Konversion mit messbaren Geschäftsergebnissen auf Standortebene verbindet. Stand 2026 unterstützt Uberall weltweit über 1,4 Millionen Unternehmensstandorte für mehr als 1.800 Kunden und Partner, mit über 100.000 Plattformnutzern. Das Unternehmen bedient Marken in den Bereichen Retail, Hospitality, Food & Beverage, Healthcare, Financial Services sowie Automotive und Elektrofahrzeug-Laden. Uberall verkauft direkt und über ein globales Netzwerk von Reseller- und Agenturpartnern.
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