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Voice Search Readiness in Deutschland: So schneiden die Branchen im Vergleich ab

“Hey Google, wo ist der nächste Supermarkt, der jetzt noch geöffnet hat” gehört zu den Fragen, die Verbraucher in Deutschland in ihre Smartphones sprechen. Aber erscheinen Einzelhändler, Gastronomien sowie weitere Dienstleister in Deutschland bei solchen (oder ähnlichen) Anfragen auch als Antwort? Und sind sie dadurch in der Lage, Umsatz zu generieren?

Im Rahmen unserer Voice-Search-Studie haben wir 10.000 Standorte in Deutschland dahingehend untersucht, wie gut sie vorbereitet sind, um über Sprachsuchen gefunden zu werden. Die Ergebnisse fassen wir im deutschen Voice Search Readiness Report 2019 zusammen und zeigen die Potenziale auf, die sich hier für Unternehmen ergeben.

Hier ist ein Einblick in die Studie über drei wesentliche Ergebnisse:

Ergebnis #1: Knapp 1 von 20 Standorten voice-search-ready

Voice-search-ready sind Geschäftsstandorte, die auf Google, Bing und Yelp vollständige und korrekte Online-Einträge haben. Auf diese drei Online-Plattformen greifen nahezu alle Sprachassistenten zurück, wenn sie Anfragen von Verbrauchern beantworten. Hat ein Standort hier alle Informationen richtig hinterlegt, erreicht er einen Voice Search Readiness Score (VSR Score) von 90 Prozent.

Von den 10.000 untersuchten Standorten in Deutschland sind lediglich 4,55 Prozent voice-search-ready.

Ergebnis #2: Öffnungszeiten bei jedem zweiten Listing mangelhaft

Wir wollten wissen, warum so viele der 10.000 Standorte nicht voice-search-ready sind. Hierfür haben wir die wichtigsten Standortdaten über die Online-Verzeichnisse hinweg verglichen und überprüft.

Dabei haben wir deutliche Mängel an der Brand Experience festgestellt: Bei jedem zweiten Listing waren die Öffnungszeiten falsch oder gar nicht angegeben. Jedes dritte Listing hatte falsche oder fehlende Angaben bei der Web-Adresse, jedes vierte beim Standortnamen und jedes fünfte bei der Straße.

Solche Fehler verursachen allerdings mehr als nur einen schlechten VSR Score. Auch bei der lokalen Suche ohne Sprache (zum Beispiel bei Google Maps) beeinträchtigen sie die Sichtbarkeit eines Standorts und schaden der Nutzererfahrung. Gerade falsche Öffnungszeiten und Adressen sind starke Störfaktoren für Verbraucher und führen zu einem Vertrauensverlust gegenüber der Marke.

Ergebnis #3: Unter den „unerhörten“ Branchen schneidet der Einzelhandel am besten ab

Gibt es Unterschiede bei der Voice Search Readiness über die verschiedenen Branchen hinweg? Wir haben die VSR Scores der Standorte anhand ihrer Branche verglichen und Folgendes festgestellt:

Zum Einzelhandel gehören die meisten der untersuchten Standorte, 14,01 Prozent sind hier voice-search-ready. Allerdings bedeutet das auch, dass etwa nur jeder siebte Standort über Sprachsuche auffindbar ist; die restlichen 85,99 Prozent bleiben unsichtbar – oder im Sinne einer Sprachsuche: unerhört.

Wie voice-search-ready sind Ihr Unternehmen und Ihre Branche?

Deutsche Unternehmensstandorte sind nur zu einem sehr geringen Anteil für Anfragen per Sprachsuche optimiert. Das bedeutet auch, dass sich jene Unternehmen einen Vorsprung gegenüber den Marktbegleitern verschaffen, die sich mit ihrer Voice Search Readiness auseinandersetzen.

Wie die Branchen in Deutschland im Vergleich abschneiden – und wie Unternehmen ihre Geschäftsstandorte für Sprachsuche optimieren – erfahren Sie im deutschen Voice Search Readiness Report.

Posted by Yannick Sievers