Benchmarken Sie Ihre Unternehmensstandorte im Vergleich zum lokalen Wettbewerb | Jetzt kostenlos testen!

Uberall-Studie: Lokaler Handel für zwei Drittel der Deutschen essenziell

  • 40 Prozent der Befragten kaufen am liebsten lokal ein – auch wenn es teurer oder weniger praktisch ist
  • 77 Prozent der deutschen Verbraucher:innen nutzen Google Maps für die Suche nach Informationen zu lokalen Geschäften 
  • 33 Prozent der Umfrageteilnehmer:innen recherchieren zuerst online und kaufen dann im Geschäft

Berlin, 08.06.2021 – Uberall, führender Anbieter von Marketinglösungen rund um die ‚Near Me‘ Brand Experience, hat die Einkaufsgewohnheiten von 1000 deutschen Konsument:innen analysiert und gibt heute die Ergebnisse seiner Umfrage bekannt. 

„Der Online-Handel verzeichnete im Zuge der Corona-Pandemie einen erheblichen Wachstumsschub. Trotzdem shoppen Konsument:innen nach wie vor lieber stationär, wie die Resultate unserer Studie zeigen”, sagt Greg Sterling, VP Market Insights bei Uberall. „Die meisten Deutschen bevorzugen den lokalen Einzelhandel, nur ein geringer Anteil von ihnen kauft lieber online ein, weil es unkomplizierter ist. Es kommt auch immer häufiger vor, dass deutsche Konsument:innen on- und offline miteinander kombinieren. Dieses hybride Kaufverhalten wird sich auch zukünftig weiter durchsetzen und etablieren.” 

Deutsche kaufen am liebsten lokal

Für fast neun von zehn Verbraucher:innen spielt lokales Shopping eine wichtige Rolle: Laut Forschungsergebnissen kaufen 40 Prozent der Befragten vorzugsweise lokal ein – und zwar auch dann, wenn es teurer oder weniger praktisch ist. Rund ein Fünftel der Umfrageteilnehmer:innen weichen zudem nur dann auf einen Online-Kauf aus, wenn ein Produkt lokal nicht verfügbar ist. Lediglich elf Prozent sagten aus, dass sie online einkaufen, weil es einfacher ist. Der Rest ist gleichermaßen bereit on- und offline zu shoppen. 

Die Studienergebnisse zeigen zudem, dass sich diese Einkaufsgewohnheiten auch nach der Corona-Krise weiter fortsetzen werden. 38 Prozent der deutschen Verbraucher:innen werden den Großteil ihrer Einkäufe auch nach der Pandemie überwiegend im stationären Handel tätigen. Ein Drittel der Konsument:innen erwägt einen Wechsel zwischen On- und Offline-Kauf – abhängig von Preis, Verfügbarkeit und Bequemlichkeit –, 21 Prozent beabsichtigen hauptsächlich online einzukaufen. Hauptgründe hierfür: große Produktauswahl, niedrigere Preise und schnelle Lieferung. 

Im Ländervergleich liegen die Deutschen mit ihrem Wunsch nach lokalen Shopping-Erlebnissen vor den USA und Großbritannien (beide 34 Prozent). Noch größer ist das Bedürfnis lokal einzukaufen aber in Frankreich (55 Prozent). 

Preis, Distanz, Öffnungszeiten und Berwertungen beeinflussen Kaufentscheidung

Die Mehrheit der deutschen Bevölkerung nutzt ihr Smartphone regelmäßig beim Offline-Shopping. Dabei ermitteln immer mehr Verbraucher:innen mit ihrem Mobiltelefon passende Informationen zu Produkten oder Filialen. 77 Prozent nutzen laut Umfrageergebnissen hierfür Google bzw. Google Maps. Ebenfalls oft bei der Suche verwendet werden spezifische Websites oder Apps zum Beispiel für Reisen/Tourismus, Immobilien oder Restaurants (24 Prozent), Apple Maps (19 Prozent), Yahoo (14 Prozent), Bing (13 Prozent) oder Branchenverzeichnisse wie Gelbe Seiten (11 Prozent). 

Die recherchierten Daten nehmen dabei direkten Einfluss auf die Kaufentscheidung: Vor allem der Preis (70 Prozent), die Distanz des Unternehmens zum eigenen Standort (49 Prozent), die Öffnungzeiten (41 Prozent) sowie abgegebene Bewertungen und Rezensionen (27 Prozent) wirken sich signifikant auf den Kaufentschluss aus. Darüber hinaus gaben rund 85 Prozent der Befragten an, dass es ihnen wichtig ist, ein Unternehmen kontaktieren zu können, um mehr über Produkte, Services und Öffnungszeiten zu erfahren.

Verbraucher:innen kombinieren gerne On- und Offline

In der Studie zeichnet sich ebenfalls ab, dass deutsche Verbraucher:innen Omnichannel-Käufer:innen sind: Laut Umfrageergebnissen recherchieren 33 Prozent der Konsument:innen zuerst online, bevor sie ein Produkt im Geschäft kaufen. „Dies ist nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, dass die Nutzung des Smartphones immer mehr zunimmt und mehr als die Hälfte aller Google-Suchanfragen ortsbezogen sind”, erklärt Sterling. Interessanterweise ist die Anteil derjenigen, die online recherchieren und im Anschluss online kaufen, wesentlich geringer (18 Prozent). 26 Prozent der Befragten würden hingegen ein Produkt im Laden anschauen und es dann online erwerben.

43 Prozent der deutschen Verbraucher:innen stimmten zudem zu, dass sie eher etwas online einkaufen würden, wenn sie das Produkt offline umtauschen oder zurückgeben könnten. „Dieses Ergebnis zeigt, dass der stationäre Handel zur Unterstützung des Online-Shopping-Erlebnisses nach wie vor eine wichtige Rolle spielt”, ergänzt Sterling. „Konsument:innen schätzen es, wenn sie online erworbene Ware im Offline-Shop zurückgeben können. Der E-Commerce hat zwar in den vergangenen Monaten einen regelrechten Boom erlebt, dennoch möchten Käufer:innen nicht auf lokale Geschäfte verzichten. Einzelhändler, die ihren Kund:innen zukünftig ein überzeugendes, hybrides Einkaufserlebnis ermöglichen, werden als Gewinner in die nächste Entwicklungsphase des Handels einziehen.”  


Studienmethodik

Die Umfrage wurde im Zeitraum vom 23. bis 27. April 2021 online durchgeführt. Insgesamt wurden 1001 deutsche Konsument:innen ab 18 Jahren befragt. Männliche und weibliche Verbraucher:innen wurden dabei gleichermaßen herangezogen.


Über Uberall

Uberall ermöglicht es Unternehmen, eine überzeugende ‚Near Me‘ Brand Experience zu schaffen: Sie umfasst alle Online-Touchpoints, die ein Konsument mit dem physischen Standort einer Marke hat. So stellen Unternehmen einen einheitlichen Markenauftritt entlang der ‚Near Me‘ Customer Journey sicher – von der ‚Near Me‘-Suche über Online-Bewertungen hin zum Kauf und zur Markentreue. Mit der Uberall-Plattform optimieren Marken ihre Standorte auf zahlreichen Online-Plattformen für die ‚Near Me‘-Suche und stärken Kundeninteraktion sowie ihren Umsatz im stationären Geschäft. Das Uberall-Netzwerk umfasst hierfür ein wachsendes Ökosystem von über 125 Suchmaschinen, Online-Verzeichnissen, Apps, Navigationsdiensten und mehr. Florian Hübner und David Federhen haben Uberall 2013 gegründet. Neben dem Hauptsitz in Berlin hat Uberall Standorte in Paris, London, Amsterdam, San Francisco, Detroit, Montreal. Zu den Kunden zählen Fortune-500-Unternehmen und Marktführer aus der ganzen Welt. Erfahren Sie mehr auf uberall.com.

Uberall
Uberall