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So optimieren lokale Händler ihre Position in der lokalen Google-Suche

Der Kampf um Platz Eins in den Suchergebnissen bei Google ist bei einer ortsunabhängigen Suche nur dann zu gewinnen, wenn die finanziellen Mittel groß, der Markenname bekannt oder das Produkt einzigartig ist. Die lokale Suche bietet hingegen den Vorteil des begrenzten Suchradius. Die Konkurrenz ist hier in der Regel geringer. Mit wenigen Mitteln sind auch kleine Unternehmen in der Lage, an die Spitze der Suchresultate vorzudringen.


Wer bei Google nach „Coca Cola“ sucht, wird zweifellos schnell auf die Homepage des Brauseherstellers gelangen. Welche Unternehmen auf den ersten Suchmaschinen-Seiten bei Verwendung des Begriffs „Pizza“ auftauchen, hängt dagegen  von der Suchmaschinen-Optimierung der jeweiligen Seiten und dem daraus resultierenden Suchmaschinen-Ranking ab.Selbst wer den ersten Platz erwischt, muss sich den Platz mit Google-eigenenResultaten wie Karten, Anzeigen oder Rezensionen teilen.


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Wer glaubt, es spiele kaum eine Rolle spielt, an welcher Stelle der Top 30 Positionen sich das eigene Unternehmen befindet, irrt gewaltig. Nur die Minderheit derGoogle-Nutzer klicken auf die nächste Seite. Schon garnicht auf den zunehmend verwendeten mobilen Geräten. Wenig Platz und dieSuche zwischen Tür und Angel sind nur zwei Faktoren, weshalb es sich lohnt, zu den ersten zehn Einträgen, wenn nicht sogar an die erste Stelle zu stehen.


Anderer Aufenthaltsort, andere Resultate


Die Google-Suche nach beispielsweise „Pizza“ in Berlin unterscheidet sich bis auf den Wikipedia-Eintrag und gesponserte Links komplett von der Verwendung des Suchbegriffs in Hamburg. Vor allem für größereUnternehmen mit Filialen ergibt sich daraus die Anforderung,Suchmaschinen-Optimierung nicht einheitlich mit einer einzigen Strategie, sondern angepasst auf die konkrete Region zu betreiben.

Zur Entwicklung einer lokalen Optimierungskampagne bedarf es zunächst einer Analyse, und die ist selbst mit Google Analytics nur eingeschränkt möglich.GoogleMitbewerber, beziehungsweise in Symbiose mit dem Suchmaschinen-Giganten lebendeUnternehmen stellen entsprechende Werkzeuge bereit, zum Beispiel SEMrush. Im Werkzeug-Katalog desUS-Unternehmens findet sich das sogenannte „Position Tracking“. Je nach Keyword ist damit die Überwachung bestimmter Domains bezogen auf einen bestimmten Ort möglich. Besonders interessant für internationale Unternehmen: SEMrush erlaubt auch das Tracking mehrsprachiger Kampagnen.


Auf die Struktur kommt es an


Mit einer konkreten Analyse der Ausgangssituation im Hinterkopf  der nächste Schritt die eigentlicheOptimierung. Da Google entweder anhand der IP-Adresse oder aber der Ortungsdienste auf Smartphones den Aufenthaltsort seiner Anwender kennt, sind Suchbegriffe die den Namen des Aufenthaltsortes enthalten eigentlich überflüssig. Da der Ortsname aber dennoch gerne verwendet wird und Google diese als Vorschau in den Resultaten darstellt, lohnt sich für Filial-Betriebe eineWebseiten-Hierarchie basierend auf dem Ortsnamen zu entwicklen. Angenommen das Unternehmen PizzaXY mit der URL pizzaxy.de verfügt über Filialen inBerlin, Frankfurt und Hamburg, sollten die URL lauten pizzaxy.de/berlin, pizzaxy.de/frankfurt und pizzaxy.de/hamburg.


Die Standort-Hierarchie ist nur eine Form der Strukturierung, die für dieSuchmaschinen-Optimierung beachtet werden sollte. Damit Google Informationen schnell klassifiziert und entsprechend darstellt, helfen zum Beispiel Vorlagen von schema.org. Die dort vorgestellten Tags ermöglichen beispielsweise die eindeutige Klassifizierung von Produkt- oder Personen-Eigenschaften, Personen, Rezensionen oder sogar Terminen. Je besser die Struktur, desto besser die Darstellung in denSuchresultaten.


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Sofern das Unternehmensangebot es zulässt, istes außerdem hilfreich, die Webseite mit Links zu externen, lokal relevantenAngeboten und Suchbegriffen zu erweitern. Zu den lokalen Links zählen unter anderem Veranstaltungs-Portale oderbeispielsweise die Webseite des Einkaufszentrums, in dem sich das Geschäft befindet. Vor allem aber sollten Profile inVerzeichnissen wie Yelp oder Google My Business verlinkt werden.


Doch Vorsicht: Sind die Einträge in denProfilen unterschiedlich oder nicht korrekt, bestraft Google die Diskrepanz miteinem schlechteren Ranking, wie wir in unserem Post „NAP Consistency:Welche doppelten Inhalte Google liebt“ beschreiben.


Übrigens:Welche Profile bereits bespielt, welche noch fehlen und wie das Resultat die Auffindbarkeit beeinflusst, zeigt der Uberall Sichtbarkeitsindex.

Posted by Uberall