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Kriechen, Laufen, Rennen: In drei einfachen Schritten zur lokalen Suchoptimierung

Wer mit seinem Unternehmen bei Google, Bing und Co. besser gefunden werden will, braucht die richtigen Werkzeuge zur Suchmaschinenoptimierung.  Das gilt auch für kleine Unternehmen vor Ort, wie Blumenläden, Kneipen oder Restaurants. Aber wie beginnen? Das Motto lautet “Find the next doable step”. Mit der sogenannten “Local Marketing Adoption Curve” findet die Heranführung in drei Schritten statt. 


Erst im vergangenen Jahr zeigte Google mit der Studie „Understanding Consumer’s Local Search Behavior“, dass die Suche nach Geschäften vor Ort bei für vier von fünf Verbrauchern eine maßgebliche Rolle spielt. Wie wichtig dies für die Unternehmen ist, legt auch der Umstand nahe, dass jede zweite lokale Suche zu einem realen Besuch vor Ort führt und dass fast 20 Prozent der Suchenden im Anschluss zu einem zahlenden Kunden werden.


Die Relevanz der lokalen Suche zementierte Google kurze Zeit später mit dem Pigeon-Update, seit dem Einträge aus Verzeichnissen sowie nahe gelegene Unternehmen bevorzugt behandelt werden.


Für Betreiber eines Geschäfts mit Kundschaft vor Ort, die ihr Internet-Präsenz noch nicht für die lokale Suche optimiert haben, bedeutet der geschilderte Trend, dass Kunden an die Konkurrenz verloren gehen können. Um das zu verhindern, haben Jon Schepke von Search Engine Watch mit seiner Local Marketing Adoption Curve übersichtliche Strategie zur Such-Optimierung geliefert. Deren Umsetzung erfolgt in drei Schritten:


1. Im sogenannten Crawl-Stadium (deutsch: „kriechen“) wird die  Verwaltung der Brancheneinträge etwa bei Facebook, Yelp und Gelbe Seiten verbessert. Ein Unternehmen sollte nicht nur bei möglichst vielen Verzeichnissen registriert sein, sondern vor allem auch für die einheitliche Bereitstellung der grundlegenden Informationen Name, Adresse und Telefonnummer sorgen – die sogenannte NAP Consistency.


2. In der Walk-Phase lernt das Unternehmen, online auf eigenen Füßen zu stehen. Hier steht die eigene Unternehmensseite im Mittelpunkt. Diese ist im Optimalfall nicht nur in einer reduzierten mobilen Version abrufbar sein, sondern responsive, das heißt, alle Inhalte werden dargestellt, aber jeweils  auf die unterschiedlichen Bildschirmgrößen angepasst . Zu diesen Inhalten zählen, neben den genannten NAP-Angaben, vor allem Verlinkungen auf die Profile in sozialen Netzwerken sowie auf die wichtigsten Verzeichnisse wie Yelp, Google Business oder Gelbe Seiten. Bestehende Einträge in Verzeichnisse gilt es mit Bildern des Unternehmens oder der Filiale auszubauen.


3. Der  Run-Schritt fordert Unternehmen auf, mit ihrem Unternehmen mittels ausgewählter Marketing-Werkzeuge der Konkurrenz davon zu rennen. Dieser Schritt geht deutlich über Verzeichnis-Einträge hinaus und meint beispielsweise auf ein Publikum vor Ort eingegrenzte Anzeigen in den Suchmaschinen, Aktionen und Promotionen vor Ort mithilfe der in der Walk-Phase ausgewählten Medien. Auch die aktive Verwendung sozialer Medien um Informationen zu teilen und mit Kunden in Kontakt zu treten ist ein essenzielles Element.

Posted by Uberall