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In drei Schritten: Wie Filialen besser gefunden werden in lokaler Suche

Im Wettrennen um die Pole Position aufSuchmaschinen-Ergebnisseiten gibt es jede Menge Werkzeuge um die eigenePosition zu verbessern. F ü r einzelne Unternehmen gelten aber andere Regeln als f ü r Mitgliedereines gr öß eren Verbundes. Wir zeigen, worauf es bei  Filialen undFranchise-Unternehmen   ankommt.


Unternehmen mit mehreren Filialen oder Franchise-Nehmernhaben aus Marketing-Sicht einen Effizienz-Vorteil gegenüber einzelnen Unternehmen.Abgesehen von gemeinsamen organisierten Aktivitäten vor Ort ist der Auftritt nach außen identisch und vonzentraler Stelle steuerbar. Die Kosten pro Filiale für einen starken Auftritt sindfolglich relativ gering. Gleichzeitig allerdings kann eine zentrale Marke für einen Franchise-Nehmer beider lokalen Suche ein Nachteil sein. Denn bei Google zahlen alle Rechercheanfragenstets auch auf den zentralen Markennamen ein. Dadurch haben es Filialen schwerer,sich im Netz von anderen Filialstandorten abzuheben und fürihre lokalen Kunden sichtbar zu sein. Franchise-Nehmer oder Filialunternehmen bleibtjedoch nichts anderes übrig, als sich mit der Optimierung der Online-Präsenzenihrer Standorte auseinanderzusetzen. Denn, ob mit Hilfe ihres Smartphones oder ihremLaptop, Verbraucher nutzen laut neuesten Studien immer häufigerdie lokale Suche, um mehr Informationen zu ihrer Umgebung zu erhalten.


Wir haben für Sie in drei Schritten zusammengefasst, was Sie unternehmenkönnen,damit Kunden Ihre Filialen in der lokalen Suche besser finden.


Schritt 1: Filial-Webseite mit regionalen Informationen füllen


Mit einem gemeinsamen Webauftritt sorgen Filialunternehmen für ein einheitlichesErscheinungsbild. Zentrale Funktionen wie der Kundenkontakt, Dienstleistungen, Produktansichtoder der Pressebereich müssen nur einmal entwickelt werden.


Die Webseite sollte den Kunden jedoch nicht nur mitInformationen zum Unternehmen empfangen, sondern gleichzeitig mittels einesprominent platzierten Menüpunktes auf die Unterseiten der Filialen vor Ort verweisen.Dort sollten Kunden Kernangaben wie Adresse, Öffnungszeiten und Telefonnummern vorfinden. Darüberhinaus lohnt es sich ebenso Bilder, Aktionen und Sonderangebote der Filialen indas Menüeinzupflegen und zu präsentieren. Denn laut Google suchen 91 Prozent allerInternetnutzer am häufigsten nach konkreten Informationen zu einem Geschäftvor Ort.


Schritt 2: Google, Bing, Apple und Co.


Beim Anlegen von Profilen einzelner Filialen auf Kartendiensten und Verzeichnissen ist Konsistenz insbesondere auszwei Gesichtspunkten wichtig. Konsistente Daten tragen maßgeblichzur Optimierung der Suchmaschinenposition bei. Fehlerhafte Angaben zumFilialnamen verschlechtern aber nicht nur das Google-Ranking, sondern schadenIhrer Markenwahrnehmung.


Auch bei der Adresse sollten Unternehmen exakt jeneDaten verwenden, wie sie auf den Unterseiten der einzelnen Filiale stehen.

Und: Geben Sie statt einer allgemeinen Kontaktnummer –die etwa nur zum Callcenter führt – möglichst eine Nummer an, mit der die Filiale direkt zuerreichen ist. Der persönliche Kontakt ist wichtig.

Wählen Sie desweiteren für alle Filialen gleiche Kategorien bei denVerzeichnissen aus.


Beim Erstellen des Profils verwenden Verzeichnis-Anbieter unterschiedlichsteFelder. Grundsätzlichgilt: Je kompletter das Profil, desto besser. Lassen Sie keine Felder aus,sondern versuchen Sie das Unternehmen mit wenigen Angaben, dafür aber in jedem Feld, so “Verzeichnis-komplett” wie möglich zu repräsentieren.


Mit der Vielzahl von Portalen und Branchenverzeichnissensteigt das Risiko, dass Angaben wie Name, Adresse und Telefonnummer sowie dieWebseiten-URL nicht überall identisch sind. Nach der ersten Namensänderung einer neuen Webseiteoder wenn eine Filiale schließt, wird es für ein Unternehmen bisweilen unübersichtlich. Das schadetnicht nur dem Suchmaschinen-Ranking, sondern verwirrt auch mögliche Kunden. Achten Siedeshalb bei Änderungen darauf, diese konsequent bei allen verwendetenPortalen einzureichen.


Schritt 3: Lokale Inhalte schaffen


Wenn die Grundlagen stehen, sind lokale Inhalte der nächste Schritt. EineSuchmaschinen gerechte Aufbereitung sind sogenannte Silos. Dabei erhält jede Filiale oder jederFranchise-Nehmer eine eigene Subdomain,die alle identisch aufgebaut sind.

Beispiel: eine Pizzeria -Kette mit einer Filiale in Berlin und Hamburg. Die Struktur –abseits der allgemeinen Unternehmensinformationen –auf der Webseite sollte dann folgendermaßen aussehen: 


www.pizzeria.de/filialen/berlin-alexanderplatz

www.pizzeria.de/filialen/berlin-alexanderplatz/aktionen

www.pizzeria.de/filialen/berlin-alexanderplatz/menü

 www.pizzeria.de/filialen/hamburg-poppenbuettel

www.pizzeria.de/filialen/hamburg-poppenbuettel/aktionen

www.pizzeria.de/filialen/hamburg-poppenbuettel/menü 


Suchmaschinen sind so besser in der Lage, ortsspezifischeAngaben zu erkennen. Auch Kunden wird es anhand der URL einfacher gemacht zuerkennen, überwelche Filiale sie sich gerade informieren.


Abgesehenvon der ortsspezifischen URL-Struktur helfen vor allem interessanteInhalte, um sich mit der eigenenFiliale vom Einheitsbrei abzuheben. Dazu zählenbeispielsweise veröffentlichte Rezensionen, Neuigkeiten, Case Studies und – soIhre Geschäftspartner ihre Einverständnis geben –Verlinkungen zu Kunden, mit denen eine besonders gute Geschäftsbeziehung besteht.

Posted by Uberall