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4 Strategien für eine optimale Platzierung auf Googles neuer Ergebnisseite

Es ist mittlerweile fast zwei Monate her, seit Google die Anzeigen vom rechten Rand der Ergebnisseite verbannt hat. Während sich viele Unternehmen noch fragen, was diese Neuerung für Ihre Klickvergütungs-Strategie bedeutet, erklären wir die Konsequenzen für die lokale Suche.

Vielen wird bereits aufgefallen sein, dass Google die Darstellung der Suchresultate auf der Ergebnisseite massiven Änderungen unterzogen hat. Tatsächlich hat die Suchmaschine mit der Entscheidung, die Werbeanzeigen auf der rechten Seite zugunsten einer weiteren Anzeige oberhalb der organischen Suchergebnisse komplett zu streichen, in der Welt des digitalen Marketing ganz schön für Wirbel gesorgt.

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Bild: Screenshot


Bei lokalen Suchanfragen zeigt die Ergebnisseite nun bis zu 4 Werbeanzeigen, gefolgt vom Snack-Pack (Local Pack) und den organischen Ergebnissen darunter. Letztere bleiben ab sofort allerdings unterhalb des Bildschirmrands verborgen.

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Bild: Screenshot


Um die Veränderung genau zu verstehen, sollte man zunächst Googles Gründe nachvollziehen. Neben dem offensichtlichen Mehrwert einer vierten Anzeige für Google und seine Werbekunden stellt die Änderung auch eine Reaktion auf aktuelle Nutzungsgewohnheiten dar. Das neue Layout ist der mobilen Ansicht angepasst, da die Zahl der Suchanfragen vom Smartphone aus jährlich um 146% wächst.


Was bedeutet das für die digitale Strategie?

1. Auf die lokale Strategie konzentrieren 

Lokale Unternehmen müssen jetzt beim Thema lokale Strategie unbedingt das Tempo anziehen. Den eigenen Google My Business Account nicht zu verifizieren oder ordentlich zu verwalten ist keine Option mehr, da es essentiell wichtig ist im Snackpack zu erscheinen, um online gefunden zu werden. Selbst mit der verlängerten Anzeigenliste darüber bietet die Liste lokaler Suchergebnisse eine prominente Platzierung und den Vorteil, direkt auf der Karte verortet zu werden.

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Bild: Screenshot


2. Bezahlte Kampagnen im Auge behalten

Wer zusätzlich zur Optimierung für lokale Suchergebnisse auf AdWords setzt, kann beruhigt sein: Entgegen aller Befürchtungen bewegen sich CPC und Durchklickrate weiterhin innerhalb ihrer üblichen Schwankungen. Zur Sicherheit sollte man die Zahlen zwar weiter im Auge behalten, für lokal agierendende Unternehmen erzielt die Investition in lokale Suche jedoch in jedem Fall einen höheren ROI.

3. Auf mobilen Geräten punkten

Verbraucher setzen für die Suche nach passenden Angeboten in ihrer Nähe immer häufiger auf das Smartphone und Google passt sich diesen neuen Gewohnheiten an. Um hier mitziehen zu können, bietet der Suchmaschinenkonzern demnächst das Diagnose-Tool “Test My Site”, um Unternehmen zu helfen, die Kompatibiltät ihrer Webseite für mobile Geräte auszuwerten.

4. Nicht alles auf eine Karte setzen

Da die Präsenz in Googles Suchergebnissen sowohl vom Erfolg bei der lokalen Suche , als auch von bezahlten Anzeigen und organischer Reichweite abhängt, ist die beste Strategie eine Kombination der drei Säulen. Damit kann man auch am besten auf weitere Veränderungen seitens Google reagieren und nötigenfalls Gewichtungen verändern.


Fazit

Auch wenn niemand aufgrund Googles letzten Änderungen am Suchergebnis in Panik verfallen muss, sind sie Grund genug etwas mehr Aufmerksamkeit darauf zu richten. Vor allem Googles neuer Fokus auf lokale und mobile Suche sollte spätestens jetzt in die eigene Strategie mit einfließen.

Wer im lokalen Suchergebnis oben mitspielen möchte, muss jetzt die Verwaltung der Google My Business-Accounts aller Filialen in die Hand nehmen und die Maßnahmen auf mobile Kompatibilität und lokale Suchoptimierung ausrichten - dann ist der leere rechte Rand schon bald vergessen.


Titelbild: developers.google.de

Posted by Uberall